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Presse11

PM 01/2011 - Jusos Saarlouis fordern Diskussionsrunde zur Sperrstunde

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In der aktuellen Debatte zur Einführung einer Sperrstunde in der Stadt Saarlouis haben sich die Juso Kreisvorsitzenden des Kreisverbandes Saarlouis, Lisa Simone Holz und Johannes Hiry, für eine Diskussionsrunde zu der Thematik ausgesprochen.

 

„Man sollte den Bürgerinnen und Bürgern, die direkt oder indirekt davon betroffen sind, die Möglichkeit geben sich dazu zu äußern und gemeinsam auf einen Kompromiss und mögliche Alternativen zur Einführung einer Sperrstunde hinarbeiten. In Zeiten, wo Bürgerbeteiligung immer wichtiger wird, hätte man so die Möglichkeit alle Betroffenen mit einzubeziehen.“ so Hiry.

 

Die Jusos Saarlouis sind nicht grundsätzlich gegen eine Sperrstunde, allerdings wäre sie aus ihrer Sicht weder Zweckmäßig, noch würde sie zum gewünschten Ergebnis führen.

 

„Es wäre wesentlich sinnvoller, sich für die Einhaltung der bereits vorhandenen Regelungen einzusetzen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern über Alternativen nachzudenken. In Baden-Württemberg zum Beispiel ist es Ladengeschäften aller Art Verboten zwischen 22 Uhr und 5 Uhr alkoholische Getränke zu verkaufen. Damit würde man den Konsum außerhalb von Gaststätten in der Altstadt enorm beschränken.“ so Lisa Simone Holz, Kreisvorsitzende des Juso Kreisverbandes Saarlouis.

 

PM 02/2011 – Kessler weiterhin nicht konkret in Sachen Gemeinschaftsschule

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„Manchmal fühlte ich mich wirklich an die „Beschlüsse“ der UN Klimakonferenzen erinnert. Aussagen à la „genauere Zahlen oder weitere Details werden wir liefern, wenn die Opposition zugestimmt hat“ oder „das regeln dann spätere Gesetze“ erinnern doch stark an die Absichtsklärungen von UN Klimakonferenzen. Inwieweit diese Absichtserklärungen jeweils umgesetzt werden, haben wir leidlich erfahren.“ so Johannes Hiry, Vorsitzender des Juso Kreisverbandes Saarlouis.

 

Hier wird auf Kosten von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrern Politik gemacht.

 

Aber an den Stellen wo es wichtig wäre konkret zu werden, wird man leider mit „möglicherweise“- und „circa“-Aussagen abgespeist.

 

Beispielsweise beim Klassenteiler wäre, aufgrund der demografischen Entwicklung, eine Zahl von 23 Schülerinnen und Schüler für die Gemeinschaftsschule mehr als möglich. Laut einer Berechnung der Landeselterninitiative für Bildung würde sich die Klassengröße bis ins Jahr 2025/26 an einer Gemeinschaftsschule auf 19 bzw. 16,8 Schülerinnen und Schüler reduzieren, wenn die Anzahl der Klassen so erhalten bleiben würde, wie sie heute ist und keine Klassen zusammengelegt würden. Von einer nicht finanzierbaren Lösung kann man also keinesfalls reden. Vielmehr stellt sich die Frage, ob die Landesregierung hier nicht vom „Bock zum Gärtner“ wird.

 

„Wenn ein Bildungsminister die Aussage macht, dass der Anteil an Schülerinnen und Schülern, die den Hauptschulabschluss erreichen, ja nicht schlecht ist, sondern besser als wenn sie gar keinen Abschluss haben, dann frage ich mich wirklich ob es ihm wirklich um die Verbesserung unseres Bildungssystems geht. Es scheint vielmehr, als gehe es nur darum, schöne Bilanzen, mit möglichst wenig Schulabgängern ohne Abschluss ausweisen zu können! Aus Sicht des Juso Kreisverbandes Saarlouis ist es wesentlich wichtiger, sich dafür einzusetzen, dass mehr Schülerinnen und Schüler einen möglichst hohen Bildungsabschluss erlangen, als sich damit abzufinden. In der Negativliste der meisten Hauptschulabschlüsse bundesweit rangiert das Saarland auf Platz 1.“, so Hiry weiter. „Das bedeutet wir haben die meisten jungen Menschen mit Hauptschulabschluss und liegen bei den höheren Bildungsabschlüssen höchstens im unteren Drittel."

 

Die Landeselterninitiative für Bildung hatte gemeinsam mit dem Schülerbündnis Saarlouis eine Podiumsdiskussion zum Thema „Kommt sie? Und wie gut wird die Gemeinschaftsschule?“ in der erweiterten Realschule I in Saarlouis organisiert, bei der Bildungsminister Kessler (Büdnis’90/DieGrünen), Ulrich Commercon (SPD) und Barbara Spaniol (DieLinke) im Podium saßen.

 

PM 03/2011 - Jusos Saarlouis unterstützen Anti-Cattenom-Unterschriftenaktion

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Wir unterstützen die Unterschriftenaktion gegen das Atomkraftwerk Cattenom der Gemeinden Rehlingen-Siersburg, Perl und Mettlach sowie der Kreisstadt Merzig. Deshalb hat sich der Juso Gemeindeverband Rehlingen-Siersburg aktiv an der Aktion beteiligt und Unterschriften gesammelt. Dabei kamen rund 120 Unterschriften zusammen. Diese wurden gestern dem Bürgermeister der Gemeinde Rehlingen-Siersburg, Martin Silvanus, im Rathaus überreicht. Silvanus zeigte sich erfreut über das Engagement der Jusos, sowie die allgemein große Beteiligung der Bevölkerung an den aktuellen Protesten gegen Atomkraft.

 

Wir wollen uns auch weiterhin gegen Atomkraft und für moderne, erneuerbare Energien einsetzen. Deshalb unterstützen wir den Aufruf der Internationalen Aktionsgemeinschaft gegen das AKW Cattenom (IAC) zu einer Anti-Atom-Kundgebung zum 25. Jahrestages des Reaktorunglücks in Tschernobyl. Diese findet am 25. April (Ostermontag) am Lac Tilly, dem Kühlsee des AKW Cattenom (an der D56) statt. Weitere Informationen folgen in kürze auf unserer Website.

 

PM 04/11 - Jusos Saarlouis und Ortsjugendausschuss der IG Metall Völklingen gemeinsam beim 1. Mai in Saabrücken

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Gemeinsam demonstrierten heute Jusos aus dem Kreisverband Saarlouis mit Kolleginnen und Kollegen des Ortsjugendausschusses der IG Metall Völklingen sowie Mitgliedern der IG Metall Jugend. Dabei war Leiharbeit das zentrale Thema der beiden Jugendorganisationen, die sich auch im Vorfeld des 1. Mai getroffen und gemeinsam Transparente und Banner vorbereitet hatten. Dies geschah auf Initiative des Vorsitzenden des Ortsjugendausschusses der IG Metall Völklingen, Daniel Spengler und des Juso Vorsitzendes des Kreisverbandes Saarlouis, Johannes Hiry. Dabei entstanden Transparente und Plakate mit Sprüchen wie „Leiharbeit ist moderne Sklavenarbeit“ und „Familie? Kein Geld!“.

 

Mit ihrem Protest wollten die beiden Jugendorganisationen auf die Missstände und Probleme von Leiharbeitnehmer_innen aufmerksam machen und auch gleichzeitig klar Position gegen Leiharbeit beziehen. Leiharbeit darf auch in Zukunft keine Alternative zu einem festen Stammarbeitsplatz sein und muss endgültig abgeschafft werden!

 

Mit dieser Forderung gingen heute IG Metall und Jusos zum Tag der Arbeit in Saarbrücken gemeinsam auf die Straße – und für die Umsetzung dieser Forderung werden sie auch weiterhin gemeinsam kämpfen!

 

PM 05/11 - Game over - Saarland Schachmatt

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„Game over – Saarland Schachmatt“

 Unter diesem Motto verabschiedeten die Jusos des Stadtverbandes Dillingen gemeinsam mit den Jusos aus dem Kreisverband Saarlouis und der Unterstützung des Juso Landesverbandes den CDU-Landesvorsitzenden Peter Müller. Während sich am Freitagabend, den 27. Mai 2011, Delegierten und geladene Gäste in den Dillinger Lokschuppen begaben, trotzten ein Dutzend junger Genossinnen und Genossen vor der Tür dem Regen und malten ein überdimensionales Schachbrett auf den Boden. Außerdem klebten sie sich Schlagwörter der Flops aus der Regierungszeit Peter Müllers auf den Bauch und spielten auf der Straße Schach.

Sie nahmen so auf ironische Weise das Verhalten Peters Müllers in den letzten Wochen auf und verbanden es mit einer kritischen politischen Botschaft in Richtung des scheidenden Ministerpräsidenten und der saarländischen Landesregierung. Müller war in den letzten Wochen und Monaten mehrfach aufgefallen wie er bei Sitzungen im saarländischen Landtag erst auf dem iPad dann auf dem iPhone Schach spielte, anstatt sich auf die Debatten zu konzentrieren.

Leider ließ sich der große „Spieler von der Regierungsbank“ nicht blicken sondern wählte, auch zum Bedauern der wartenden Reporter, den schnellsten Weg aus einem Auto, das ihn bis vor die Tür brachte. Die erstaunten bis skeptischen Blicke der Delegierten und vor allem der Zuspruch von führenden Gewerkschaftern zeigten den Genossinnen und Genossen, dass ihre Aktion den Nerv traf und einige zum Nachdenken anregte.

 

Alle Bilder der Aktion findet ihr >hier<

 
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