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PM 09/17 – Kostenfreier Zugang zu Bädern, statt Preiserhöhung!


Der Juso Kreisverband Saarlouis kritisiert die Forderung von Innenminister Bouillon die Eintrittspreise in Schwimmbädern zu erhöhen.

Saarlouis, 29. November 2017. Zur Forderung von Innenminister Bouillon, nur öffentliche Bäder in den Kommunen zu fördern, die ihre Eintrittspreise erhöhen erklärt der Juso Kreisvorsitzende Johannes Hiry:
„Es ist absolut unverständlich, dass die Bäder aufgefordert werden, ihre Eintrittspreise zu erhöhen um an einer finanziellen Förderung des Landes beteiligt zu werden. Schwimmbäder gehören zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Sie sind gerade für Kinder und Jugendliche besonders wichtig. Nicht nur um dort ihre Freizeit zu verbringen, sondern auch aus pädagogischen Gesichtspunkten. Wo sonst sollen junge Menschen Schwimmen lernen? Eine weitere Preiserhöhung würde vor allem zu Lasten junger Menschen gehen. Insbesondere sozial schwächere Familien würden darunter leiden. Anstatt die Preise zu erhöhen, wäre es eher an der Zeit, Kinder und Jugendlichen den kostenfreien Zugang zu Bädern zu ermöglichen!“

Vor dem Hintergrund, dass Ertrinken für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren die zweithäufigste, unfallbedingte Todesart ist, ist die geforderte Preiserhöhung absolut unverantwortlich.

„Anstatt auf Kosten der Kinder und Jugendlichen Haushaltskonsolidierung zu betreiben, würde es dem Innenminister gut zu Gesicht stehen, für eine gut finanzierte öffentliche Daseinsvorsorge zu sorgen. Dies schließt ein umfassendes neues Bäderkonzept für das Saarland mit ein. Dieses lässt jedoch schon länger auf sich warten. Statt mal wieder irgendetwas anzukündigen sollte Bouillon endlich mal liefern!“, ergänzt Hanne Wendorff, Juso Kreisvorsitzende.

Von: Oliver Hoen | 29.11.2017
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