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PM 06/17 – Armutsrisiko steigt weiter an. Ignoranz der CDU gegenüber Betroffenen ist verantwortungslos


Risiko für Altersarmut steigt lt. Bertelsmann-Studie und Armutsbericht weiter an - Ignoranz der CDU ist verantwortungslos!

Saarlouis, 29. Juni 2017. Mit großer Sorge nehmen die Jusos im Kreisverband Saarlouis die Erkenntnisse der neuen Bertelsmann-Studie und des Armutsberichts der Bundesregierung wahr.

„Die Schlussfolgerungen des Armutsberichts und der Bertelsmann-Studie sind erschreckend. Prekäre und zeitlich befristete Beschäftigungen, Niedriglöhne und gebrochene Erwerbsbiografien werden in den kommenden Jahren in immer größerem Ausmaß dazu führen, dass das Risiko für Altersarmut weiter ansteigt.“, so Juso Kreisvorsitzende Hanne Wendorff zur heute stattfindenden Debatte zum Armutsbericht im Bundestag.

„Die Jusos und auch die SPD nehmen die Warnungen der Studien sehr ernst. Armut, in all ihren Ausprägungsformen, muss aktiv bekämpft werden. Alle von Armut Betroffenen brauchen eine echte Perspektive – egal ob jung oder alt. Eine gesetzliche Garantie auf einen Ausbildungsplatz ist dringend notwendig, um einer Armutskarriere bereits in jungen Jahren vorzubeugen. Aber auch die Würde des Menschen im Alter muss durch eine verlässliche Leistung gesichert werden: Eine gerechte Rente muss lebensstandardsichernd sein und somit Altersarmut verhindern. Das gebietet schon alleine der Respekt und die Wertschätzung für die erbrachte Arbeitsleistung. Voraussetzung hierfür ist ein entsprechendes Rentenniveau. Die Konzeptlosigkeit der CDU und ihre konsequente Verweigerungshaltung bei diesem Thema ist an Ignoranz kaum zu überbieten! Wer Altersarmut als Randphänomen bezeichnet, hat den Bezug zur Realität der Betroffenen endgültig verloren!“, ergänzt Johannes Hiry, Juso Kreisvorsitzender.

Von: Oliver Hoen | 29.06.2017
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