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PM 01/13 Juso Kreisverband Saarlouis strebt Mitgliedschaft im „EurodistrictSaarMoselle“ an


Grenzüberschreitende Zusammenarbeit auch im Landkreis Saarlouis wichtig

In vielen Regionen Europas gibt es mittlerweile so genannte Eurodistrikte. Diese beschreiben einen in der Regel grenzüberschreitenden Kooperationsraum, in denen Kräfte gebündelt und regionale Stärken ausgespielt werden sollen. So sind bereits die Regionen um Straßburg oder Freiburg jeweils grenzüberschreitend mit anderen Regionen aus dem Nachbarland verbunden. Aber gerade auch das Saarland mit seiner Nähe zu Frankreich und seinem historischen Hintergrund ist prädestiniert, Teil einer grenzüberschreitenden Kooperation zu sein. 


So wurde vor Jahren bereits der „EurodistrictSaarMoselle“ gegründet. Hier sind die Regionen Saarland und Lothringen in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Bildung und Kultur miteinander vernetzt. Der Eurodistrikt betrifft in der Metropolregion mehr als 1 Million Menschen und bietet diesen in vielerlei Hinsicht erhebliche Erleichterungen im Alltag.

Leider ist bis dato auf der deutschen Seite nur der Regionalverband Saarbrücken Mitglied im Eurodistrikt. Der Kreisverband Saarlouis fehlt bisher, obwohl er durch seine geografische Nähe ebenfalls bestens geeignet wäre, in diesem grenzübergreifenden Projekt mitzuwirken.

„Als internationalistischer Jugendverband halten wir die grenzüberschreit Zusammenarbeit in jeglicher Hinsicht für sehr wichtig. Deshalb würden wir ein entsprechendes Engagement für einen Beitritt des Landkreises Saarlouis zum „EurodistrictSaarMoselle“ sehr begrüßen. Gerade in Zeiten, in denen der europäische Zusammenhalt wichtiger denn je ist, hätte ein solcher Beitritt auch Signalwirkung für die Menschen in der Region.“, so Johannes Hiry, Juso Kreisvorsitzender des Kreisverband Saarlouis

Der Eurodistrikt bietet für den Kreis Saarlouis viele Vorteile und Chancen vor allem im wirtschaftlichen und sozialen Bereich. So könnten mit einem gemeinsamen Standortmarketing neue Märkte erschlossen werden. Dies fördert ein gesundes Wirtschaftswachstum und damit eine hohe Lebensqualität in der Region. Das wiederum verbindet die Menschen auf beiden Seiten der Grenze miteinander und lässt diese in den Köpfen der Menschen verschwinden.

„Natürlich bringt eine solche Mitgliedschaft neben den strukturellen Vorteilen und Chancen auch einen nicht unerheblichen finanziellen Aufwand mit sich. Allerdings halten wir, trotz der damit verbundenen Kosten, einen Beitritt zum Eurodistrikt für wichtig und möglich. Wir möchten den Landkreis mit Blick auf die Haushaltslage deshalb auffordern, sich zunächst für eine vergünstigte Mitgliedschaft stark zu machen und in Verhandlungen mit dem „EurodistrictSaarMoselle“ zu treten.“, so Hanne Wendorff, Juso Kreisvorsitzende, abschließend.

Ein solches Projekt macht nur dann Sinn, wenn darunter der Haushalt nicht über Gebühr leidet. Daher sollte in dieser Frage nichts übers Knie gebrochen und jeder Schritt mit Vernunft abgewogen werden.

Von: Oliver Hoen | 03.03.2013
 • Presse • Slider KV

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