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09.02.2012  19.00 Uhr

Sitzung AK Arbeit & Soziales


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Juso Unterbezirk Saarlouis

Jusos Saar lehnen Große Koalition ohne Neuwahlen ab

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Pressemitteilung des Juso Landesverbandes Saar:
Die Jusos Saar setzen auch nach dem Scheitern der Jamaika-Koalition auf die Glaubwürdigkeit der Saar SPD und lehnen eine große Koalition ohne Neuwahlen ab. „Wir Jusos machen in erster Linie die CDU als stärkste Kraft für die Verfehlungen der Jamaika Koalition verantwortlich. Jüngstes Beispiel dafür ist der Museumspavillon und das Verbreiten von Halbwahrheiten durch Frau Kramp-Karrenbauer. Hinzu kommen inhaltliche Verfehlungen z.B. bei der Schulreform. Wir fordern seit langem einen Rücktritt der Ministerpräsidentin und vorgezogene Neuwahlen und sehen keine Gründe dies gerade jetzt nicht zu tun, viel mehr wurde unsere Position in den letzten Tagen mehr als gestärkt. Der Wähler muss entscheiden ob er weiterhin schlecht von der CDU regiert werden will oder ob es nun an der Zeit für eine glaubwürdige Politik mit einem Ministerpräsidenten Heiko Maas ist. Aus diesem Grund habe ich in der Sitzung des Landesvorstandes gegen Gespräche mit der CDU gestimmt, zu meinem Bedauern sah dies die Mehrheit der Mitglieder des Landesvorstandes nicht so. Die Aufgabe der SPD Saar wird es nun sein in den Gesprächen ihre Positionen klar zu machen und sozialdemokratische Akzente zu setzen. Heiko Maas genießt seitens der Jusos Saar vollstes Vertrauen und kann sich unserer Solidarität und Unterstützung bei der Führung der Gespräche sicher sein “, so der Landesvorsitzende Sebastian Thul.
Der Parteispitze empfehlen die Jusos, die Mitglieder in die kommenden Entscheidungsprozesse einzubinden. „Die SPD Saar hat Mitglieder und Nicht-Mitglieder bei wichtigen inhaltlichen Themen bisher sehr gut mitgenommen. Mit unseren Konferenzen zum Thema „Macht Bildung“ hat die SPD Saar einen Meilenstein in Sachen politischer Beteiligung gesetzt. Deshalb raten wir der Parteispitze ihre Mitglieder auch in dieser wichtigen strategischen Frage partizipieren zu lassen" , so Thul weiter.
(Quelle: Jusos Saar)
 

Jusos Hüttersdorf auf dem Schmelzer Weihnachtsmarkt

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von Sarah Paulus & Eric Lang, Jusos Schmelz-Hüttersdorf


JusosSchmelzHuettersdorf

(v.l.n.r.: Gil Weiß, Muhterem Tosun, Hanna Groß, Justin Steimer, Eric Lang, Sarah Paulus)


Am 26. November fand auch in diesem Jahr in Schmelz wieder der traditionelle Weihnachtsmarkt statt - diesmal auch mit Beteiligung der neu gegründeten Juso-AG Hüttersdorf.

Im Stand des SPD-Gemeindeverbandes Schmelz verkauften sie warmen Viez, der dank des kalten Wetters bei den Besuchern sehr gut ankam.

Die Jusos Hüttersdorf bedanken sich ganz herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass der Verkauf ein voller Erfolg wurde.

 

Jusos Saarlouis spenden für Autismus-Therapie-Zentrum Saar

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von Lisa Geimer:

Im Rahmen eines Kuchen- und Glühweinverkaufs auf dem Großen Markt am Wochenende des 18./19. Novembers sammelten die Jusos Saarlouis 300 Euro für einen guten Zweck. „Nach unserer Neugründung war es uns wichtig, die Jusos den Saarlouisern vorzustellen und gleichzeitig etwas Gutes für die Menschen in unserer Stadt zu tun.“, so Alexander Kiefer, Stadtverbandsvorsitzender der Jusos Saarlouis. Der Stand der Jusos bot ebenso die viel genutzte Gelegenheit zur politischen Interaktion. So konnten die Bürgerinnen und Bürger an einer "Kummerwand" die Chance nutzen, Themen zu sammeln, die ihnen wichtig sind und für die sie auf einen Umschwung in der Politik hoffen. Außerdem stellte sich der Landratskandidat der SPD Patrick Lauer den Fragen und Anliegen der Bürger_innen.

 

Weltaidstag 2011

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Am 01.12.2011 verteilen wir im Rahmen des Weltaidstages 2011 ab 20.00 Uhr in der Altstadt in Saarlouis Kondome und Informationsmaterialien, um die Bevölkerung auf HIV aufmerksam zu machen. Besonders junge Menschen wollen wir über die Bedeutung von Kondomen informieren, denn von allen gebräuchlichen Verhütungsmitteln schützt nur das Kondom vor Geschlechtskrankheiten.
Weltweit sind mehr als 30 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert und es werden jährlich mehr. Besonders in Afrika ist der Virus weit verbreitet. Aus diesem Grund gilt es die Menschen über die Gefahren beim ungeschützten Sex hinzuweisen und somit die Verbreitung des HI-Virus zu unterbinden.
Bis heute gibt es kein Heilmittel gegen AIDS. Zwar gibt es inzwischen Medikamente, welche gegen das Virus wirken, allerdings enthalten diese Medikamente hohe Dosen an Wirkstoffen und somit auch erhebliche Nebenwirkungen. Zudem besteht weiterhin Übertragungsgefahr an andere Menschen.
Der Welt-AIDS-Tag soll deshalb nicht nur an die mögliche Ansteckungsgefahr erinnern, sondern auch an alle HIV- Infizierten, die keine Ausgrenzung aus der Gesellschaft, sondern eine Inklusion in die Gesellschaft brauchen!
(Foto: BZgA)
 

Kein Fußbreit den Faschisten!

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LogoSVDillingen_cutvon H. Wendorff & F.Backes

Durch jahrelange Unterschätzung des Gefahrenpotentials seitens staatlicher Stellen war es für eine Gruppe von Neonazis in Zwickau möglich, mehrere Anschläge zu planen und durchzuführen. Dadurch beunruhigt, schrieben die Jusos Dillingen Bürgermeister Franz-Josef Berg einen Brief, um auf Entwicklungen in Dillingen hinzuweisen.

In Dillingen gab es jahrelang die als „Nazi-Kneipe“ geltende Gaststätte «Die Pumpe». Zur Zeit ist diese Gaststätte geschlossen. Gerüchten zufolge versuchen Neo-Nazis sie aufzukaufen. Die Jusos Dillingen fordern in ihrem Brief den Bürgermeister und seine Verwaltung auf, diesen Prozess zu beobachten und gegebenenfalls einzuschreiten und von ihrem Vorkaufrecht Gebrauch zu machen. „Bei den Besuchern und Besucherinnen der Gaststätte handelt es sich nicht um Jugendliche, die auf der Suche nach ihrer Identität sind, sondern um aktive Mitglieder der Sturmdivision Saar. Diese Personen sind nicht nur im Saarland aktiv, sondern beteiligen sich auch an Aufmärschen in ganz Deutschland. Sie stehen für ein Weltbild, welches Menschen bewusst ausgrenzt. Jedoch werden hierbei Menschen mit 

Faust_Rosenicht-deutscher Herkunft und Andersdenkenden nicht nur ausgegrenzt, sondern auch bedroht.“, so Fabian Backes, Co-Vorsitzender des Juso Stadtverbandes.

 

Des Weiteren fordern die Jusos in ihrem Brief, dass der Bauhof mit der konsequenten Entfernung der Plakate, Aufkleber und anderen Symbolen, die Werbung für menschenverachtendes Gedankengut machen, beauftragt wird. Dillingen ist seit je her eine Stadt, die von kulturellen Einflüssen aus vielen Ländern lebt, angefangen bei der Gründung der Dillinger Hütte 1685 durch den Marquis Charles Henri de Lénoncourt. Wir sollten darauf achten, dass sie nicht zu einem Planungszentrum und Rückzugsort für Faschisten wird. Deshalb fordern wir, dass die Stadt Dillingen sich klar gegen Neonazismus, Faschismus, Rassismus und menschenverachtende Einstellungen positioniert.

„Eine starke Präsenz von Neonazis in Dillingen würde nicht nur Menschen mit Migrationshintergrund verunsichern, sondern alle Menschen mit demokratischer Gesinnung. Es kann nicht im Interesse des Bürgermeisters sein, dass ein Großteil der Bevölkerung in Angst leben muss, Opfer von neonazistischen Übergriffen zu werden. In unserer Stadt leben Menschen mit verschiedenen Hintergründen sei es nun Religion, Herkunft oder Nationalität, friedlich zusammen. Dieses Zusammenleben sollte nicht gefährdet werden.“, so Hanne Wendorff, Co-Vorsitzende des Stadtverbandes.

 

Den offenen Brief an Bürgermeister Berg gibt es >hier<.

Grafik (Faust mit Rose gegen Nazis) zur Verfügung gestellt von Johannes Gorges, Jusos Rheinland-Pfalz

 
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